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Von-Ravensberg-Lehrer besichtigen Wiegmann-Unternehmen
Januar 2010

 
Interessiert ließen sich die von-Ravensberg-Lehrer die Metallverarbeitung von Josef Groneick erklären
 
   
Seit dem Sommer gibt es den Kooperationsvertrag zwischen der von-Ravensberg-Schule in Bersenbrück und der Rudolf-Wiegmann- Unternehmensgruppe. Dadurch sollen die Schüler und Schülerinnen noch mehr Möglichkeiten haben, die Betriebsabläufe einer Firma durch Besichtigungen und Praktika kennen zu lernen.

 



Zudem können potenzielle qualifizierte Nachwuchskräfte schon früh Kontakt zu ihrem späteren Arbeits- oder Ausbildungsplatz bekommen. Da gibt es im Wiegmann-Unternehmen gleich mehrere Möglichkeiten, Metallbauer, technischer Zeichner und kaufmännische Berufe gehören dazu.

Im Rahmen dieses Kooperationsvertrages nutzten die Lehrkräfte der von-Ravensberg-Schule jetzt die Möglichkeit, den großen Metall verarbeitenden Betrieb kennen zu lernen. Schließlich wissen die Mitarbeiter des Wiegmann-Unternehmens zwar aus eigener Erfahrung, wie eine Schule aussieht und funktioniert, für die Pädagogen brachte der Besuch in den riesigen Hallen von Wiegmann dagegen viele neue Erfahrungen. Geschäftsführer Andreas Wiegmann und Betriebsleiter Josef Groneick erläuterten bei der Besichtigung die verschiedenen Arbeitsweisen und Herstellungsverfahren. Die Herstellung von Fassaden- und Dachblechen, Metall-Profilen und WC-Trennwandsystemen faszinierte die Lehrer und Lehrerinnen dabei ebenso wie das komplexe Verfahren der Pulverbeschichtung. „Qualität und Flexibilität sind für uns wichtige Kriterien“, erklärte Andreas Wiegmann. „Dazu gehört auch der 24-Stunden-Service bei besonders dringenden Kundenwünschen“, ergänzte Josef Groneick. Beeindruckt waren die Lehrkräfte auch von der Aussage Wiegmanns, dass die Unternehmensgruppe in 30 Jahren von 7 auf 170 Mitarbeiter expandiert sei. Beeindruckend war allerdings auch die laute Geräuschkulisse, die mit der Lautstärke in der großen Pause durchaus vergleichbar ist. „Zeugnisse sind für uns wichtige Kriterien bei der Wahl von Auszubildenden, aber auch die Beobachtungen, die wir während eines Praktikums machen“, berichtete Josef Groneick aus seinen Erfahrungen als Ausbildungsleiter. Die Aussage eines Fachmanns hat bei den Schülern oft mehr Gewicht als die von Lehrer oder Eltern, berichtete Schulleiter Bernhard Mecklenfeld aus den Erfahrungen des Schulalltags. Auch hier sollen direkte Informationen von Betriebsangehörigen an die Schüler erfolgen, das sieht der Kooperationsvertrag ebenfalls vor.



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